Beim LBO trägt das Eigenkapital (Sponsor Equity des PE-Fonds plus Management/Verkäufer-Rückbeteiligung) typischerweise 30–50 % des Kaufpreises. Den Rest deckt Fremdkapital: Senior Debt als Bankkredit, optional Mezzanine oder Unitranche. Die Tilgung erfolgt aus dem Cashflow des erworbenen Unternehmens — der Hebel multipliziert die Eigenkapitalrendite, vorausgesetzt der Geschäftsplan trägt die Verschuldung.
Wie funktioniert ein LBO?
Häufige Fragen
Welche Unternehmen eignen sich für einen LBO?
Stabile Cashflows, geringe Zyklik, bewährtes Geschäftsmodell, ausreichende Bilanzsubstanz für Besicherung. Hochzyklische oder kapitalintensive Geschäftsmodelle sind schwerer zu LBO-finanzieren — die <a href='/glossar/covenants' class='gloss-link'>Covenants</a> reißen schnell.
Wie hoch ist der maximale Verschuldungsgrad?
Im Mid-Market typischerweise 4–5× <a href='/glossar/ebitda' class='gloss-link'>EBITDA</a> (<a href='/glossar/verschuldungsgrad' class='gloss-link'>Net Debt / EBITDA</a>). Sehr stabile Unternehmen erreichen 6–7×, Boom-Zeiten sehen vereinzelt über 8× — meist mit deutlich höherem Ausfallrisiko.