Der M&A-Berater identifiziert anhand des definierten Suchprofils (Sektor, Größe, Geografie, Strategie) eine Long List von 30–60 potenziellen Käufern aus drei Kategorien: strategische Käufer (Wettbewerber, Anrainer-Industrien, Diversifikatoren), Finanzinvestoren (PE-Fonds, Family Offices) und ggf. MBI/MBO-Kandidaten. Der Mandant prüft und modifiziert die Liste — Ausschluss politisch sensibler Käufer, Hinzufügen sektor-spezifischer Kandidaten.
Wie entsteht eine Long List?
Häufige Fragen
Wie groß ist eine typische Long List?
Im Mittelstand 30–60 Adressen, in Nischensektoren weniger (15–25), bei sehr breit aufgestellten Geschäften gelegentlich über 80. Aus der Long List wird durch Verkäuferprüfung und Erstansprache die <a href='/glossar/short-list' class='gloss-link'>Short List</a> destilliert.
Werden alle Long-List-Adressen kontaktiert?
Typischerweise ja — alle erhalten zumindest einen <a href='/glossar/teaser' class='gloss-link'>Teaser</a>. Nicht alle reagieren oder zeigen Interesse. Aus 30 Erstansprachen entstehen typischerweise 10–15 NDA-Unterzeichnungen und 4–8 NBO-Angebote.