Der Kaufpreis wird auf Basis einer „Locked Box"-Bilanz (häufig der letzte Jahresabschluss vor Signing) fixiert. Vom Stichtag bis Closing („Locked-Box-Periode") darf das Unternehmen keine wertabflüssigen Maßnahmen mehr durchführen — Dividenden, Sonderboni, Verkauf nicht-operativer Assets etc. sind sogenannte „Leakage" und müssen erstattet werden. Im Closing wird der fixierte Preis gezahlt; keine nachträgliche Kaufpreisanpassung.
Wie funktioniert Locked Box?
Häufige Fragen
Wann ist Locked Box besser als Closing Accounts?
Bei stabiler Geschäftsentwicklung, kurzer Schwebephase zwischen Signing und Closing, sauber prüfbarer Locked-Box-Bilanz. Verkäufer bevorzugen Locked Box wegen Preissicherheit, Käufer bei stabilen Cashflows ebenfalls.
Was ist Leakage?
Wertabflüsse aus dem Unternehmen in der Locked-Box-Periode (Stichtag bis Closing), die nicht im operativen Geschäftsgang erfolgen: Dividenden, Sonder-Vergütungen, Verkauf von Assets unter Wert. Im SPA als „Permitted Leakage“ werden bestimmte Ausnahmen erlaubt (z. B. normale Geschäftsführer-Vergütung).