Bei Buy-and-build erwirbt ein Investor zunächst eine Plattform — meist ein gut positioniertes Mittelstandsunternehmen mit Skalierungspotenzial — und ergänzt diese durch eine Serie von Add-on Acquisitions. Über drei bis sieben Jahre entsteht aus einer regionalen oder spezialisierten Einheit ein DACH- oder europaweiter Anbieter mit deutlich höherer Bewertung pro Ergebniseinheit.
Was ist eine Buy-and-build-Strategie?
Wo entsteht der Wert?
Drei Hebel: Erstens Multiple Arbitrage — eine größere Plattform wird zu höherem Multiple bewertet als ein einzelnes kleines Add-on. Zweitens Synergien aus gemeinsamem Einkauf, Backoffice und Vertrieb. Drittens Marktstellung in fragmentierten Branchen — der Konsolidierer setzt die Spielregeln.
Häufige Fragen
Welche Branchen eignen sich für Buy-and-build?
Fragmentierte Märkte mit vielen kleinen Anbietern und Skaleneffekt-Potenzial: IT-Dienstleister, Pflegeheime, Fenster-/Türenhersteller, spezialisierte Industriedienstleistungen, Veterinärpraxen, Architekturbüros.
Wie viele Add-ons gehören zu einer typischen Buy-and-build-Story?
Häufig 5–15 Add-ons über drei bis sieben Jahre Haltedauer. Sehr aggressive Plattformen bauen mehr als 30 Add-ons in einer Periode.