Hard Synergies: gut messbar und schnell realisierbar — gemeinsamer Einkauf (Skaleneffekte), zusammengeführte Backoffice-Funktionen, IT-Konsolidierung, eliminierte Doppelstrukturen. Soft Synergies: schwerer messbar und längerfristig — Cross-Selling, gemeinsame Markenentwicklung, Vertriebspipeline-Konsolidierung, Mitarbeitenden-Know-how. Käufer kalkulieren Hard Synergies meist konservativ in den Kaufpreis ein, Soft Synergies bleiben oft 'Upside' für den Käufer.
Hard vs. Soft Synergies
Häufige Fragen
Welche Synergien werden in der Bewertung berücksichtigt?
Standardmäßig nur Stand-alone-Bewertung. Synergie-Aufschläge gehen an den Verkäufer nur bei intensiven Verhandlungen oder bei stark wettbewerbsorientierten Auktionen. Konservative Käufer kalkulieren erst dann Synergien ein, wenn sie nachweisbar sind.
Wie groß sind typische Synergiepotenziale?
Bei Add-on-Übernahmen 5–20 % des EBITDA des kleineren Unternehmens, bei Konzernfusionen größer (Cost Synergies häufig 5–10 % der kombinierten Kostenbasis). Faustregel: Synergien werden in Plänen häufig 30–50 % überschätzt.