Beteiligungsgesellschaften sind Investoren, die Eigenkapital in nicht-börsennotierte Unternehmen investieren — meist mit dem Ziel, das Unternehmen über einen mittelfristigen Horizont (3–7 Jahre) zu entwickeln und dann zu verkaufen oder an die Börse zu bringen. Der bekannteste Typ ist Private Equity, daneben investieren Family Offices oft mit längerem Horizont.
Was ist eine Beteiligungsgesellschaft?
Typische Beteiligungsmodelle
Mehrheitsbeteiligungen ab 51 % („Buy-out") sind im Mid-Market der Standard — der Investor übernimmt die Kontrolle, Management und Verkäufer reinvestieren häufig als Rückbeteiligung. Minderheitsbeteiligungen („Growth Equity") finanzieren Wachstum ohne Eigentümerwechsel. Buy-and-build-Plattformen kaufen sequenziell Add-ons zu.
Häufige Fragen
Was unterscheidet eine Beteiligungsgesellschaft von einem strategischen Käufer?
Beteiligungsgesellschaften haben keinen operativen Bezug — sie wollen das Unternehmen entwickeln und mit Gewinn weiterverkaufen. Strategen integrieren das Unternehmen in ihre eigene Wertschöpfung und planen langfristig zu halten.
Wie lange hält eine Beteiligungsgesellschaft typischerweise?
Klassisches PE: 3–7 Jahre. Family Offices: oft 7–15 Jahre oder länger. Evergreen-Strukturen halten potenziell unbegrenzt.