Aus einer Auswahl vergleichbarer abgeschlossener M&A-Transaktionen werden Multiples abgeleitet (EV/EBITDA, EV/Umsatz). Vorteil gegenüber Trading Multiples: enthält bereits die Kontroll-Prämie, die ein Käufer für die Mehrheit bezahlt (typisch 20–35 % Aufschlag über Börsenbewertung). Schwierigkeit: Transaktionsdetails sind oft nicht öffentlich, Datenbanken wie MergerMarket, S&P CapIQ oder PitchBook liefern Annäherungen.
Wie funktionieren Precedent Transactions?
Häufige Fragen
Wie viele Precedent Transactions braucht eine valide Analyse?
Mindestens 5–10 vergleichbare abgeschlossene Transaktionen aus den letzten 3–5 Jahren. Bei sehr nischigen Mittelständlern oft schwer zu finden — dann gewinnen <a href='/glossar/dcf' class='gloss-link'>DCF</a> und Trading Multiples an Gewicht.
Sind Datenbanken zu Precedent Transactions zuverlässig?
Teilweise. Öffentliche Transaktionen sind gut dokumentiert, private Transaktionen oft mit geschätzten Werten. Erfahrene M&A-Berater haben zusätzlich eigene Marktintelligenz aus laufenden und abgeschlossenen Mandaten.