Bei ROFR (Right of First Refusal): Der verkaufende Gesellschafter verhandelt zunächst mit einem Dritten, präsentiert das Angebot den bestehenden Gesellschaftern, die innerhalb einer Frist zu den gleichen Konditionen eintreten können. Bei ROFO (Right of First Offer): Der verkaufende Gesellschafter muss zunächst den bestehenden Gesellschaftern ein Angebot machen, bevor er Dritte ansprechen darf. ROFR ist seltener verkäuferfreundlich, ROFO seltener käuferfreundlich.
ROFR vs. ROFO
Häufige Fragen
Wann sind ROFR/ROFO sinnvoll?
Bei Familienunternehmen mit mehreren Gesellschafter-Familien, in Co-Investment-Strukturen mit PE-Investoren, bei Joint Ventures. Sichert die Kontrolle über den Gesellschafterkreis.
Sind ROFR/ROFO Verkaufshindernisse?
Sie verlangsamen den Verkaufsprozess (Anbietungspflicht), und Drittkäufer scheuen oft den Aufwand. Bei Verkaufsabsicht: rechtzeitig prüfen, ggf. mit Gesellschaftern verhandeln (Waiver gegen Zahlung).