Im Rahmen eines Buy-outs beteiligt sich das Management mit einem definierten Kapital — typischerweise 1–5 % am Eigenkapital. Häufig als Sweet Equity: disproportionale Beteiligung an der Wertentwicklung über der Investor-Hurdle (oft 8–12 % Mindestrendite). Vesting (Good Leaver / Bad Leaver), Drag-along- und Tag-along-Regelungen sind Standard.
Wie funktioniert eine Management-Beteiligung?
Häufige Fragen
Wie viel Kapital muss das Management mitbringen?
Häufig 1–3 Jahresgehälter Eigenkapital. Bei knapper Liquidität werden Management-Darlehen oder Stundungsmodelle eingesetzt. Sweet Equity kann den effektiven Eigenkapital-Bedarf des Managements reduzieren.
Was sind Good Leaver / Bad Leaver-Regelungen?
Bei freiwilligem oder unverschuldetem Ausscheiden (Good Leaver: Tod, Krankheit, Pensionierung) erhält die Person ihre Anteile zum vollen Wert. Bei verschuldetem Ausscheiden (Bad Leaver: fristlose Kündigung, Kündigung in Bad Faith) zum Einkaufspreis oder darunter.