Beim Sweet Equity erhält das Management einen disproportional hohen Anteil am Wertzuwachs, der über eine definierte Investor-Hurdle hinausgeht (typisch 8–12 % Mindestrendite). Bei Erreichen der Hurdle erhält das Management einen überproportionalen Anteil am restlichen Wertzuwachs. Mechanik: Strukturierung über besondere Anteilsklassen (Sweet Shares, Hurdle Shares) oder Phantom-Stock-Programme. Strukturell verbunden mit Lock-up- und Good-Leaver-Regelungen.
Wie funktioniert Sweet Equity?
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Sweet-Equity-Hebel?
Typisch: Management trägt 1–5 % des Equity-Einsatzes, erhält aber 10–25 % der Übergewinne über der Hurdle. Konkrete Strukturen sind individuell verhandelt.
Wann verfällt Sweet Equity?
Bei Bad-Leaver-Ausscheiden (fristlose Kündigung, Kündigung in Bad Faith) typischerweise zum Einkaufspreis. Bei Good Leaver (Tod, Krankheit, Pensionierung) zum vollen Wert. Vesting-Regelungen sind im Beteiligungsvertrag definiert.