EBIT ist das operative Ergebnis nach Abschreibungen — also nach Berücksichtigung der Investitionskosten. EBITDA liegt eine Stufe darüber und bereinigt zusätzlich um Abschreibungen. Im Mittelstand wird in Verkaufsverhandlungen meist mit EBITDA gearbeitet, weil Abschreibungspolitik je nach Bilanzierungsstandard variiert. EBIT bleibt jedoch zentral für Profitabilitätsvergleiche und für die Ableitung des EBIT-Multiples (EV/EBIT).
Was unterscheidet EBIT von EBITDA?
Häufige Fragen
Wann ist EBIT aussagekräftiger als EBITDA?
Bei kapitalintensiven Geschäftsmodellen (Industrie, Logistik, Telekommunikation), wo Abschreibungen ein wesentlicher Werttreiber sind. EBITDA überzeichnet hier die wahre Ertragskraft, EBIT korrigiert um den Investitionsbedarf.
Wird EBIT für Multiple-Bewertungen verwendet?
Seltener als EBITDA, aber in kapitalintensiven Branchen verbreitet. EBIT-Multiples liegen typischerweise 1,5–2,5 Stufen unter EBITDA-Multiples des gleichen Unternehmens, weil EBIT-Werte niedriger sind.