Ein vereinbarter Teil des Kaufpreises (typischerweise 5–15 %) wird beim Closing nicht an den Verkäufer ausgezahlt, sondern auf ein Treuhandkonto eingezahlt. Die Mittel verbleiben dort für eine vereinbarte Periode (häufig 12–24 Monate). Bei berechtigten Ansprüchen aus Garantien oder Freistellungen erhält der Käufer aus dem Escrow Auszahlung; danach wird der Rest an den Verkäufer freigegeben.
Wie funktioniert ein Escrow?
Häufige Fragen
Wie hoch ist ein typischer Escrow-Anteil?
Im Mittelstand 5–15 % des Kaufpreises, abhängig von Risikoprofil und Garantien-Cap. Bei Distressed-Mandaten höher, bei W&I-versicherten Transaktionen oft niedriger oder ganz weg.
Wie lange läuft der Escrow?
12–24 Monate für allgemeine Garantieansprüche. Für steuerliche Risiken oft länger (3–5 Jahre, parallel zu Verjährungsfristen). Im SPA klar gestaffelt.