Break-up Fees werden im LOI oder SPA vereinbart. Sie greifen, wenn eine Partei den Prozess nach Signing — typischerweise vor Closing — einseitig beendet, etwa weil ein höheres Angebot auftaucht. Die Höhe orientiert sich an den vergeblichen Kosten der Gegenseite oder als prozentualer Anteil am Transaktionsvolumen (häufig 1–3 %).
Wann fällt eine Break-up Fee an?
Häufige Fragen
Sind Break-up Fees im Mittelstand üblich?
Selten. Mittelstandstransaktionen werden meist mit <a href='/glossar/exklusivitaet' class='gloss-link'>Exklusivität</a> abgesichert, nicht mit Break-up Fees. Bei sehr großen Mandaten oder bei Beteiligung börsennotierter Unternehmen werden sie häufiger verhandelt.
Was ist eine Reverse Break-up Fee?
Spiegelbild: Strafzahlung durch den Käufer, wenn er die Transaktion nicht vollziehen kann oder will (z. B. Finanzierung scheitert, Kartellfreigabe verweigert wird). Typisch bei PE-Käufern und großen strategischen Transaktionen.