Finanzinvestoren erwerben Unternehmen, um sie über eine Halteperiode (typisch 3–7 Jahre bei PE, länger bei Family Offices) zu entwickeln und dann mit Gewinn zu verkaufen. Strategische Käufer dagegen integrieren das Unternehmen in ihre eigene operative Wertschöpfung — Halten ist hier oft langfristig, Exit nicht primäres Ziel.
Was unterscheidet einen Finanzinvestor vom Strategen?
Häufige Fragen
Welche Vorteile bietet ein Finanzinvestor als Käufer?
Klare Bewertungslogik, professionelle Prozessführung, häufig Bereitschaft zur Rückbeteiligung des Verkäufers, finanzielle Schlagkraft auch für größere Transaktionen. Nachteil: Eigentumswechsel beim nächsten Exit wieder ungewiss.
Wie hoch ist die Renditeerwartung von Finanzinvestoren?
Klassische PE-Fonds zielen auf 18–25 % IRR (Internal Rate of Return) auf das Eigenkapital. Family Offices akzeptieren oft geringere Renditen für längere Halteperioden. Debt-fokussierte Investoren operieren mit niedrigeren Renditezielen.