Bei einem typischen LBO gründet der PE-Investor ein SPV als Akquisitionsvehikel: Das SPV erhält Eigenkapital vom Investor und Fremdkapital von Banken, kauft mit diesen Mitteln die Anteile am Zielunternehmen. Vorteile: klare Trennung zwischen Investor und Zielunternehmen, Schuldendienst aus den Cashflows des Zielunternehmens, steuerliche Optimierung (Verschmelzung nach Closing). Auch im Joint-Venture-Kontext werden SPVs als gemeinsames Vehikel genutzt.
Wofür wird ein SPV eingesetzt?
Häufige Fragen
Welche Rechtsform haben SPVs?
Im DACH-Raum häufig GmbH oder GmbH & Co. KG, in Luxemburg häufig S.à r.l. oder S.A. Wahl hängt von Steuer-, Haftungs- und Strukturierungsanforderungen ab.
Wie wird ein SPV nach der Akquisition behandelt?
Häufig durch Verschmelzung mit dem Zielunternehmen — das ermöglicht den Schuldendienst aus den operativen Cashflows. Die genaue Struktur ist steueroptimierungsabhängig und wird vor Closing entschieden.