Die MAC-Klausel definiert die Ereignisse, bei deren Eintritt zwischen Signing und Closing der Käufer von der Transaktion zurücktreten darf — wesentliche Verschlechterung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage, Verlust von Schlüsselkunden, Schäden an Produktionsanlagen, Pandemie- oder Kriegsereignisse. Standard: marktweite Ereignisse sind ausgenommen (Käufer trägt das Marktrisiko), nur unternehmensspezifische, signifikante Verschlechterungen begründen MAC.
Was umfasst eine MAC-Klausel?
Häufige Fragen
Wie oft wird MAC tatsächlich ausgelöst?
Selten. Die Schwellen sind hoch (typisch: 20–30 % EBITDA-Rückgang) und der Verkäufer hat oft Heilungsmöglichkeiten. In der Praxis dient MAC eher als Verhandlungs-Drohpotenzial für Preisanpassungen bei Verschlechterungen.
Wer trägt das COVID/Krisen-Risiko?
Üblich seit 2020: Pandemie-bedingte Verschlechterungen, die alle Marktteilnehmer treffen, sind keine MAC. Nur unternehmensspezifisch deutlich überdurchschnittliche Auswirkungen begründen MAC. Verhandlungssache bei jedem aktuellen SPA.