Beim Escrow fließt das Geld auf ein Treuhandkonto, beim Hold-back behält der Käufer es direkt ein und zahlt es nach Ablauf der Periode (oder nach Verrechnung gegen berechtigte Ansprüche) aus. Hold-back ist administrativ schlanker, hat aber für den Verkäufer das Risiko der direkten Ausfallgefahr beim Käufer. Üblich im Mittelstand bei kleineren Hold-back-Beträgen (5–10 % des Kaufpreises).
Hold-back vs. Escrow
Häufige Fragen
Wann ist Hold-back besser als Escrow?
Bei kleineren Beträgen, wenn der Käufer wirtschaftlich solide ist, wenn der administrative Aufwand eines Treuhand-Setups die Größe nicht rechtfertigt. Bei größeren Volumen oder bei weniger soliden Käufern: Escrow.
Wie lange läuft ein Hold-back typischerweise?
12–24 Monate, ausgerichtet an den Verjährungsfristen der Garantien. Steuer-bezogene Hold-backs auch länger.