Distressed-Transaktionen finden unter Zeitdruck statt — Liquidität ist knapp, Gläubiger werden ungeduldig. Häufig als Asset Deal aus der Insolvenz strukturiert („Übertragende Sanierung"). Garantien sind stark eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen, Käufer übernehmen entsprechend höhere Risiken — typischerweise mit deutlich niedrigerem Kaufpreis.
Was unterscheidet Distressed M&A?
Häufige Fragen
Wer sind die typischen Käufer in Distressed-Situationen?
Spezialisierte Distressed-Investoren, opportunistische strategische Käufer mit Sanierungserfahrung, gelegentlich Insolvenz-Plan-Investoren. Klassische PE-Fonds sind selten beteiligt — sie scheuen die operativen Risiken.
Wie schnell läuft ein Distressed-Prozess?
Oft 4–8 Wochen vom ersten Kontakt bis Closing — dramatisch schneller als ein klassischer Verkauf. Die Eile geht regelmäßig zu Lasten von Bewertung und Garantien.