FDI-Screening ist der internationale Oberbegriff für nationale Investitionsprüfungen. In Deutschland erfolgt die Prüfung nach dem Außenwirtschaftsgesetz (AWG) und der zugehörigen AWV durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWK). Sektorübergreifend gilt sie für Erwerbe ab 25 % Beteiligung durch Nicht-EU/EFTA-Käufer (in sensiblen Sektoren ab 10 %); sektorspezifisch erfasst sie auch EU-Käufer in Bereichen wie Verteidigung, kritischer Infrastruktur oder sensiblen Technologien.
Wie funktioniert FDI-Screening in Deutschland?
Häufige Fragen
Welche Länder haben strengste FDI-Screenings?
Innerhalb der EU: Deutschland, Frankreich, Italien. Weltweit besonders streng: USA (CFIUS), UK (NSI Act), Australien (FIRB). Bei Cross-border-Transaktionen sind regelmäßig parallele Prüfungen in mehreren Jurisdiktionen erforderlich.
Wie lange dauert eine FDI-Prüfung in Deutschland?
Vorprüfung 2 Monate, bei Vertiefung weitere 4 Monate (mit Verlängerungsmöglichkeit). Unkritische Fälle 4–8 Wochen, sicherheitsrelevante Fälle deutlich länger.