Nach Auswahl des präferierten Bieters (typischerweise nach NBO-Phase und Management-Präsentationen) wird im LOI eine Exklusivitätsperiode vereinbart — meist 6–12 Wochen, in komplexen Mandaten länger. In dieser Zeit darf der Verkäufer nicht parallel mit anderen Käufern verhandeln. Die Exklusivität wird vom Käufer im Austausch für die hohe DD-Investition gefordert.
Wann greift Exklusivität?
Häufige Fragen
Wie lang ist eine typische Exklusivitätsperiode?
6–12 Wochen für Standardfälle. Bei komplexen Mandaten (Carve-out, internationale Strukturen) bis zu 16 Wochen. Verlängerung verhandelbar, wenn der Käufer den ursprünglichen Zeitplan einhält.
Was passiert nach Ablauf der Exklusivität?
Der Verkäufer kann wieder mit anderen Bietern verhandeln. In der Praxis verlängert man häufig oder unterzeichnet das SPA innerhalb der Frist. Bei Scheitern: Wettbewerbsverfahren wird wieder aufgenommen.